Volksbank Griesheim und Frankfurter Volksbank unterzeichnen Fusionsvertrag

Frankfurt am Main, den 30.08.2017

Die Volksbank Griesheim und die Frankfurter Volksbank haben den Weg für eine Verschmelzung geebnet. Die Vorstände beider Häuser unterzeichneten einen Fusionsvertrag, der zuvor durch die Aufsichtsräte der Banken einstimmig gebilligt wurde. Mit diesem Schritt geht die Zusammenarbeit zwischen den Instituten in die nächste Phase. Vor rund vier Monaten, im April 2017, hatten die beiden Volksbanken eine Kooperationsvereinbarung geschlossen und damit die Weichen für eine gemeinsame Zukunft gestellt.

„Wir haben in den letzten Monaten intensiv mit den Kollegen der Volksbank Griesheim zusammengearbeitet“, erklärt Eva Wunsch-Weber, Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank, „dabei hat sich schnell gezeigt, dass die Kooperation sowohl auf fachlicher als auch menschlicher Ebene hervorragend funktioniert. Das liegt nicht zuletzt an unserer gemeinsamen Philosophie: nämlich dem Dreiklang aus Nähe zum Kunden, Nähe zum Markt und Nähe zum Mittelstand.“

„Wir sind uns sicher, im Interesse unserer Kunden und Mitglieder mit der Verschmelzung einen zukunftsgerichteten Schritt zu gehen“, ergänzt Armin Pabst, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Griesheim. Für die Kunden der Volksbank Griesheim werde sie vielfältige Vorteile bringen – insbesondere durch das deutlich erweiterte Leistungsangebot. Gleichzeitig können sie sich auf Altbewährtes verlassen: so bleibt nicht nur die traditionsreiche Marke „Volksbank Griesheim“ erhalten, sondern auch das Geschäftsstellennetz wird für mindestens 15 Jahre unverändert fortbestehen. Zudem stehen ihnen vor Ort auch künftig ihre vertrauten Ansprechpartner zur Verfügung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Griesheim werden im Zuge der Fusion von der Frankfurter Volksbank übernommen. In den kommenden fünf Jahren wird es vereinbarungsgemäß keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

Die Frankfurter Volksbank sieht in der Verschmelzung einen weiteren wichtigen Schritt zur Bündelung der genossenschaftlichen Kräfte in der Region zum Wohle von Kunden und Mitgliedern. Eva Wunsch-Weber stellt hierzu fest: „Mit der Fusion werden wir unsere Kunden im Frankfurter Stadtgebiet aus einer Hand bedienen können – und zwar mit einem umfassenden Angebot an Bank- und Finanzdienstleistungen in noch höherer Qualität. Darüber hinaus werden wir selbstverständlich unser soziales, karitatives und kulturelles Engagement fortführen, in Griesheim, Schwanheim und Goldstein sowie im gesamten Geschäftsgebiet.“

Abschließend haben nun die Vertreterversammlungen beider Banken über die Fusion zu entscheiden. Das höchste Eigentümergremium der Volksbank Griesheim wird am 12. April 2018 zu seiner nächsten Sitzung zusammentreten. Bei der Frankfurter Volksbank entscheiden die Vertreter am 17. April 2018. Bei einem positiven Votum beider Vertreterversammlungen ist mit einem Vollzug der Fusion durch Eintragung in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main noch im ersten Halbjahr 2018 zu rechnen.

Die Volksbank Griesheim verzeichnete zum Jahresende 2016 eine Bilanzsumme von rund 320 Mio. Euro. Sie ist in den Frankfurter Stadtteilen Griesheim, Goldstein, Schwanheim und Sindlingen vertreten und betreibt dort insgesamt zwei Geschäftsstellen, eine Selbstbedienungs-Filiale und zwei Geldautomaten. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Bedürfnisse von mehr als 4.500 Mitgliedern und rund 10.000 Kunden.

Die Frankfurter Volksbank erreichte zum gleichen Zeitpunkt eine Bilanzsumme von 9,2 Mrd. Euro bei über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Bank betreut mehr als 500.000 Kunden im Rhein-Main-Gebiet, mit mehr als 200.000 Mitgliedern ist sie Deutschlands mitgliederstärkste Volksbank.