Riestern lohnt sich - Vor allem Wohneigentümer profitieren

Frankfurt, den 04.02.2014

Seit dem Jahr 2008 wurden in Deutschland insgesamt rund 1,2 Millionen Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen. Denn seither gilt: Wer ein Eigenheim baut oder kauft, kann mit kräftiger Unterstützung durch Vater Staat rechnen.

Attraktive Zulagen und eventuell zusätzliche Steuervorteile unterstützen die Erwerber oder Bauherren sowohl in der Anspar- als auch in der Finanzierungsphase. Der Staat spart und tilgt so mit und sorgt dafür, dass Ziele schneller erreicht und Bauherren schneller schuldenfrei sind. Darauf weist Anlageexperte Thomas Buhlmann von der Volksbank Griesheim insbesondere Familien mit Kindern hin.

Dass die Förderung hochattraktiv ist, beweisen die Zahlen: Förderberechtigte erhalten 154 Euro Grundzulage pro Jahr. Für jedes ab 2008 geborene Kind wird eine Kinderzulage von 300 Euro gutgeschrieben; für die davor Geborenen sind es 185 Euro. Auf diese Weise kann eine vierköpfige Familie mit zwei Riester Verträgen 908 Euro jährlich einstreichen. Der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester, nach dem diese Förderung benannt ist, übertreibt deshalb nicht, wenn er sagt: „Riestern lohnt sich für jeden Förderberechtigten“.

Seit Januar 2014 ist der Wohn-Riester noch ein ganzes Stück weit flexibler geworden. Neben dem Kauf und Bau von Wohneigentum sind nun auch Anschlussfinanzierungen möglich. Außerdem können Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie nun jederzeit riestergefördertes Altersvorsorgevermögen vor Beginn der Auszahlungsphase zur Entschuldung einsetzen. Ebenso können die Riestermittel ab diesem Jahr auch für altersgerechte Umbaumaßnahmen verwendet werden. Und es gibt noch ein Plus an Flexibilität: Wenn eine mit Riester-Guthaben finanzierte Immobilie verkauft wird, muss der Betrag wieder in eine selbst genutzte Wohnung investiert werden. Der Zeitraum in dem das möglich ist, wurde auf zwei Jahre vor und fünf Jahre nach Ablauf des Veranlagungszeitraums verlängert.