Eigenkapital- und ertragsstarke Volksbank Griesheim zahlt 6,5 % Dividende

Frankfurt, den 20.07.2011

Für das Geschäftsjahr 2010 präsentierte der Vorstand der Volksbank Griesheim der Vertreterversammlung ein sehr gutes Geschäftsergebnis.

Vorstandsmitglied Norbert Lauer berichtete, dass das Geschäftsjahr 2010 mit einem branchenüberdurchschnittlichen Ergebnis von rd. 5,7 Mio € (1,86 % der Bilanzsumme) abgeschlossen werden konnte. 3,8 Mio € aus diesem Ergebnis werde die Bank zur Stärkung ihres Eigenkapitals und des Fonds für Allgemeine Bankrisiken verwenden.

Die Volksbank Griesheim, die zu den ältesten in der Stadt Frankfurt am Main vertretenen Kreditinstituten zählt, verfügt über eine Bilanzsumme von 307 Mio € und betreut darüber hinaus noch rd. 223 Mio €, die Kunden bei den Finanzverbundpartnern der Bank angelegt und aufgenommen haben. Die Zusammenarbeit zwischen Volksbank Griesheim und den Spezialinstituten sorge dafür, dass Kunden und Mitglieder stets genau die Lösung bekommen, die zu ihnen, ihren Zielen und ihrer Lebenssituation passe.

Erfreut zeigte sich Lauer, dass die Einlagensicherung des Genossenschaftlichen Verbundes der alle Volks- und Raiffeisenbanken angehören, die ausgewogene Risikopolitik der Volksbank Griesheim erneut mit der Bestnote „A++“ bewerte. Durch diese Sicherungseinrichtung werden die Kundeneinlagen bei der Bank zu 100 % geschützt.

Mit Nachdruck setze sich der Vorstand dafür ein, dass das System des unbegrenzten Einlagenschutzes bei den Volks- und Raiffeisenbanken erhalten bleibe. Es sei unverständlich, dass im Rahmen der angestrebten Reform der Europäischen Einlagen- sicherung die Volksbanken, die die Krise besser meisterten als andere Bankengruppen, nun für diese mithaften sollen. Von der Politik fordere die Geschäftsleitung, dass diese bewährte und krisenerprobte Einrichtung nicht angetastet sondern vollumfänglich erhalten bleibt. Die Sicherungseinrichtung der Volks- und Raiffeisenbanken sei mit fast 1200 angeschlossenen Banken das älteste und mitgliederstärkste Sicherungssystem des deutschen Kreditgewerbes. Seit den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts garantiere es unbegrenzt den Schutz von Einlagen von Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen und Stiftungen.

Vorstandsmitglied Armin Pabst erläuterte, dass eine der großen Stärken der Bank in den günstigen und erneut verbesserten Verwaltungskosten liegen. 2009 musste die Genossenschaftsbank noch 47 Cent aufwenden, um einen Euro zu verdienen. 2010 konnte dieser Wert auf 39 Cent verbessert werden.

Aufgrund ihres überdurchschnittlichen Eigenkapitals ist die Bank für die bevorstehenden strengeren Aufsichtsregeln bestens gerüstet, berichtete Pabst. Die Kernkapitalquote erhöhe sich von 17,6 % auf 18,8 %. Damit erfülle die Volksbank Griesheim die künftigen strengeren Anforderungen in der Eigenkapitalunterlegung (Basel III) schon heute.

Einstimmig beschloss die Vertreterversammlung auf Vorschlag der Verwaltung, an die Mitglieder eine Dividende von 6,5 % auszuschütten.

Nach einstimmiger Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgten die Wahlen zum Aufsichtsrat. Dieter Krahn und Erich Braun waren turnusgemäß aus dem Gremium ausgeschieden und wurden beide einstimmig wieder gewählt.

Die Volksbank Griesheim hat 2010 zahlreiche Projekte von Vereinen, Schulen und Einrichtungen in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport, die dem Gemeinwohl dienen, durch Zuwendung und Spenden gefördert und will dies mit Schwerpunkt im westlichen Teil der Stadt Frankfurt auch zukünftig fortführen.