Ein „sehr gutes“ Geschäftsjahr

Frankfurt, den 08.07.2010

Volksbank Griesheim meldet Rekordergebnis und zahlt 6,5 % Dividende

Ein insgesamt sehr gutes Geschäftsergebnis präsentierte der Vorstand der Volksbank Griesheim jetzt bei der Vertreterversammlung für das Geschäftsjahr 2009.

„Es war ein sehr gutes Geschäftsjahr mit einem Rekordergebnis“, sagte Vorstandsmitglied Norbert Lauer über die Entwicklung der Volksbank Griesheim im Geschäftsjahr 2009, und auch das laufende Geschäftsjahr laufe bisher nach Plan.

Die Bilanzsumme stieg von € 302 Mio auf € 308 Mio und ist auf die Zunahme der Kundeneinlagen zurückzuführen. Dabei erfreuten sich die Einlagen auf Tagesgeldkonten einer großen Nachfrage. Sie stiegen von € 86 Mio auf € 143 Mio. Das die Bank ein Rekordjahresergebnis von € 5,7 Mio erreichen konnte, führte Lauer darauf zurück, dass die wichtigste Erfolgskomponente der Zins- und Provisionsüberschuss um € 2 Mio auf € 10 Mio erhöht werden konnte. Die Bank profitierte von einer sich normalisierenden Zinsstruktur und von Offenmarktgeschäften mit der Europäischen Zentralbank. Um einen Euro zu verdienen, wendete die Volksbank Griesheim nur 47 Cent auf. Dies sei, so Lauer, in der Bankenstadt Frankfurt ein Spitzenwert und Basis für die kundenfreundlichen Konditionen des Instituts. Wie schon in den Vorjahren wurde die ausgewogene Risikopolitik der Volksbank mit der Bestnote „A+“ ausgezeichnet. Dieses Prädikat verleiht die Einlagensicherung des genossenschaftlichen Verbundes, der deutschlandweit alle Volks- und Raiffeisenbanken angehören. Diese Einrichtung schützt die Kundeneinlagen der Volksbank Griesheim zu 100 % ohne betragliche Begrenzung. Die Bank konnte alle vertretbaren Kreditwünsche erfüllen. Großer Nachfrage erfreuten sich Immobilienfinanzierungen mit langfristigen Zinsbindungen. Auch zinsgünstige Fördermittel der Staatsbank KfW, z.B. für Photovoltaikanlagen und Energiesparmaßnahmen, seien verstärkt nachgefragt worden. Die Versammlung stimmte einstimmig dem von Vorstandsmitglied Armin Pabst vorgetragenen Gewinnverwendungsvorschlag zu. Danach schüttet die Bank ihren Mitgliedern eine Dividende von 6,5 % aus. Die Bank unterstützte im abgelaufenen Geschäftsjahr zahlreiche gemeinnützige, soziale, kirchliche und Vereinsprojekte. Sie unterstreicht damit, dass Sie gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt und sich der Stadt Frankfurt am Main in besonderer Weise verbunden fühlt, in der sie mit zu den ältesten Kreditinstituten zählt. Die Versammlung wählte einstimmig die satzungsgemäß ausgeschiedenen Mitglieder Dr. med. Rainer Sperzel und Karl-Peter Ziegler wieder in das Aufsichtsratsgremium.