Volksbank Griesheim meldet erneut Rekordergebnis

Frankfurt, den 17.02.2011

Nach dem die Volksbank Griesheim 2009 bereits ein historisches Rekordergebnis bilanzierte, konnte Vorstandsmitglied Norbert Lauer nun auch für 2010 von einem guten und nochmals verbesserten Ergebnis berichten.

Die Bank, die zu den ältesten Instituten der Stadt Frankfurt zählt, konnte ihr Zinsergebnis auf 8,7 Mio € (Vorjahr 8,5 Mio €) erhöhen und erzielte zusätzlich ein Provisionsergebnis von 1,6 Mio. € (Vorjahr 1,5 Mio €).

Das Kostenertragsverhältnis verbesserte sich durch Einsparungen im Verwaltungskostenbereich. Musste die Genossenschaftsbank 2009 noch 47 Cent aufwenden, um einen Euro zu verdienen, so waren es in 2010 nur noch 39 Cent. Dieser Spitzenwert in der Region sei nach den Worten Lauers nicht nur durch eigene Anstrengung des Instituts, sondern auch durch den starken Finanzverbund begründet, den sich die Volks- und Raiffeisen- banken deutschlandweit mit Instituten wie der DZ-Bank, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Fondsgesellschaft Union Investment, R+V Versicherung, Münchener Hypothekenbank eG, Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, WL Bank AG, Teambank, VR Leasing, geschaffen haben.

Leistungsfähige und attraktive Angebote dieser Verbundpartner bewirkten, dass sich die in die Bilanzen der Verbundpartner vermittelten Bestände auf 202 Mio € erhöhten. Sehr gefragt waren in 2010 aufgrund des niedrigen Zinsniveaus am Kapitalmarkt Hypothekendarlehen mit langfristiger Zinsbindung. Die Neuzusagen in diesem Segment beliefen sich auf über 40 Mio €.

Die Volksbank Griesheim weist zum Jahresultimo eine Bilanz- summe von 307 Mio € aus. Im vergangenen Jahr, habe das Kundeninteresse insbesondere im Bereich Wachstumssparen, eine Anlage mit jährlich steigenden und garantierten Zinsen und der Tagesgeldanlage gelegen. Beide Anlagen zusammen legten um 18 Mio. € zu.

Vorstandsmitglied Pabst betonte, dass es der Genossenschafts- bank nicht um das schnelle Einmalgeschäft sondern um eine dauerhafte Begleitung von Privat- und Firmenkunden gehe und die Geschäftspolitik auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sei.

Erneut hat die Einlagensicherung des genossenschaftlichen Verbundes, der alle Volks- und Raiffeisenbanken angehören, die ausgewogene Risikopolitik der Volksbank Griesheim mit der Bestnote „A++“ bewertet. Durch diese Sicherungseinrichtung werden die Kundeneinlagen bei der Bank zu 100 Prozent geschützt.

Der Vorstand der Volksbank Griesheim setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass das System des unbegrenzten Einlagenschutzes bei den Volks- und Raiffeisenbanken erhalten bleibt. Es könne nicht angehen, dass im Rahmen der angestrebten Reform der europäischen Einlagensicherung die Volksbanken, die die Krise besser meisterten als andere Bankengruppen, nun für diese mit riskanter Geschäftsstrategie mithaften sollen.

Die Sicherungseinrichtung der Volks- und Raiffeisenbanken sei das älteste und mit fast 1.200 angeschlossenen Banken auch mitgliederstärkste Sicherungssystem des deutschen Kreditgewerbes und habe seit den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts den Schutz von Einlagen von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen und Stiftungen unbegrenzt geschützt. Von der Politik fordert die Geschäftsleitung der Volksbank Griesheim, diese bewährte und krisenerprobte Einrichtung nicht anzutasten, sondern voll umfänglich zu erhalten.

Aus dem Betriebsergebnis nach Bewertungsänderung von 5,7 Mio € (1,86% der Bilanzsumme) beabsichtigt das Institut 3,6 Mio € zur Stärkung der Rücklagen zu verwenden und eine Dividende von 6,5 % an ihre Mitglieder auszuschütten.

Für die bevorstehenden strengeren Aufsichtsregeln sieht Vorstand Pabst die Volksbank Griesheim bestens gerüstet. Die Kerneigenkapitalquote, die das Verhältnis von belastbarem Eigenkapital zu Risikoaktiva wie Krediten oder Wertpapieren misst, erhöht sich im zurückliegenden Jahr von 17,6 % auf 18,3 %. Die künftigen, strengeren Anforderungen in der Eigenkapital- unterlegung (Basel III) werden seinen Worten zufolge heute schon erfüllt. Im vergangenen Sommer lag die Messlatte der europäischen Bankenaufseher für das Bestehen der Stresstests auf einer Kernkapitalquote von 6 %.

Traditionell fühlt die Volksbank Griesheim sich der Stadt Frankfurt sehr verbunden und hat deshalb auch in 2010 zahlreiche kirchliche, soziale und sportliche Einrichtungen durch Zuwendungen und Spenden unterstützt.