Volksbank Griesheim erzielt Rekordergebnis

Frankfurt, den 01.03.2010

Trotz Rezession und Finanzkrise hat die zu den ältesten Kreditinstituten der Stadt Frankfurt zählende Volksbank Griesheim in 2009 das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Mit der geschäftlichen Entwicklung könne die Bank voll zufrieden sein, stellte Vorstandsmitglied Norbert Lauer erfreut fest.

Die wichtigsten Ertragskomponenten, der Zins- und Provisionsüberschuss, konnten 2009 um 2 Mio Euro auf 10 Mio Euro gesteigert werden. Hier hat die Bank einerseits von einer sich normalisierenden Zinsstruktur und andererseits von zinsgünstigen Refinanzierungsmitteln der Europäischen Zentralbank profitiert. 

Um einen Euro zu verdienen, wendete die Bank lediglich 47 Cent auf, was in der Bankenstadt Frankfurt als ein Spitzenwert angesehen werden darf. Diese schon seit Jahren praktizierte kostenbewusste Geschäftspolitik ist nach Lauer die Basis für attraktive und kundenfreundliche Konditionen. Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich 2009 von 302 Mio auf 309 Mio Euro. Das betreute Kundenvolumen erhöhte sich von 541 auf 544 Mio Euro. 

Getragen war das Wachstum vom Anstieg der Kundeneinlagen. Die Anleger bevorzugten kurzfristige Geldanlagen. Großer Beliebtheit erfreuten sich die Einlagen auf den Tagesgeldkonten der Bank, die sich von 86 Mio Euro auf 143 Mio Euro erhöhten. 

Die Einlagensicherung des Genossenschaftlichen Verbundes, der deutschlandweit alle Volks- und Raiffeisenbanken angehören, hat die ausgewogene Risikopolitik der der Bank - wie in den Vorjahren - mit der Bestnote „A+“ bewertet. Durch diese Einrichtung werden die Kundeneinlagen bei der Bank zu 100 % ohne betragliche Begrenzung geschützt. 

Nach Verwaltungskosten und Abschreibung auf betriebliche Anlagegüter erreichte die Volksbank Griesheim ein zu versteuerndes Jahresergebnis von rd. 7 Mio Euro. Dieses Rekordergebnis macht nach Darstellung von Vorstandmitglied Armin Pabst deutlich, dass Erfolg nicht von Betriebsgröße, sondern von solider, nachhaltiger Geschäftspolitik und verantwortungs- bewussten und kompetenten Mitarbeitern getragen werde, die kundennah und flexibel arbeiten. Für die bedarfsgerechte Beratung ihrer Kunden schöpfte die Bank in vollem Umfang auch die Leistungsfähigkeit und Kompetenz des gesamten Finanzverbundes der Volks- und Raiffeisenbanken aus, den sie zusammen mit den 1170 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland aufgebaut hat. Zu diesem Verbund gehören namhafte Institute wie die DZ Bank AG, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment, R+V Versicherung, Münchener Hypothekenbank, VR Leasing und zahlreiche weitere Institute. 

Die Bank konnte alle vertretbaren Kreditwünsche erfüllen. Große Nachfrage bestand nach Immobilienfinanzierungen mit langfristiger Zinsbindung und nach zinsgünstigen Förderkredit-mitteln der Staatsbank KfW für Photovoltaikanlagen und Energiesparmaßnahmen, welche die Volksbank Griesheim für ihre Kunden beantragte.

Die Volksbank Griesheim fühlt sich den westlichen Stadtteilen Frankfurts sehr verbunden und hat in 2009 wiederum zahlreiche kirchliche, soziale und sportliche Einrichtungen durch Spenden und Zuwendungen unterstützt. 

Die Verwaltung wird den Mitgliedern, wie in den Vorjahren, die Ausschüttung einer Dividende auf die Geschäftsguthaben in Höhe von 6,5 % vorschlagen. Mit diesem Dividendensatz dürfte die Volksbank Griesheim einen der Spitzenplätze in der Region belegen. Ihre Rücklagen und den Fonds für allgemeine Bankrisiken will das Institut aus dem Jahresüberschuss 2009 mit weiteren 3 Mio Euro dotieren. Beide Bilanzpositionen erhöhen sich nach der Zuweisung auf 26 Mio Euro und stärken zusätzlich das bereits weit überdurchschnittliche Eigenkapital der Bank.

Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf in 2010 und den ersten vorliegenden Hochrechnungen zeigte sich Lauer auch für das laufende Jahr optimistisch.